1. Yoga für alle

2. Yogalehrende

1. Yoga für alle

Jung, alt, steif oder gelenkig: es können alle mitmachen. Die Körperverfassung bestimmt Maß und Dauer der Bewegung, und sie wird nach und nach immer besser. Wichtig sind Neugier und die Bereitschaft, Ungewohntes auf sich wirken zu lassen. Zum Beispiel: Langsamkeit.

Nur extrem langsames Bewegen kann die durch psychische Spannungen, Stress oder Hetze erstarrten, innersten Muskeln wieder aktivieren. Wenn dadurch in diese dicht an den Organen gelegenen Muskeln Sauerstoff gelangt, beginnen sie sich wieder auszudehnen und zusammen zu ziehen. Die Organe werden durchblutet und es entsteht ein wohliges Gefühl. Außen hingegen müssen einerseits die im Alltagsleben zuviel benutzten Muskeln entspannt werden - aus denen mit der Zeit richtige Schutzwälle aus physischen Spannungen geworden sind. Andererseits müssen einige zu wenig benutzte Muskeln langsam wieder aufgebaut werden. Nur so wird man die Yogahaltungen allmählich genießen können.

Es ist möglich, die eigene Körper- und Gemütsverfassung durch Yoga entscheidend zu verbessern. Wovon letztlich auch alles um einen herum profitiert: Durch Yoga wird man entschieden netter...

Yoga ist die Lebensweise mit dem effizienten Energiemanagement. Weniger Kraft fließt in Ängste, Grübeln, Hoffnung und Tagträume und mehr davon in freudige Aktivitäten, die dadurch besser gelingen. Eigene Begabungen kommen ans Tageslicht und werden durch Yoga verstärkt.

Unser Yoga Schwerpunkt ist die innere Ruhe und das Wertschätzen der feineren Vorgänge in Körper, Geist und Atem und in der Welt um uns herum.

Lernziele des Yoga Unterrichts in der Fingerhut Akademie
1. Die freundschaftliche Beziehung zum eigenen Körper wiederzugewinnen und ein Bewusstsein für Raum, Körper, Atem und Denkvorgänge zu entwickeln. Wunder und Schönheit von Bewegung im Raum wahrzunehmen und wertzuschätzen.

2. Den „Sonnengruß“ und verschiedene Bewegungsfolgen einzuüben, die jeweils die Essenz einer Yoga Haltung enthalten. Sie bewusst erfahren, sie kennen und immer besser verstehen zu lernen. Tiefenentspannung.

3. Eine freundschaftliche Beziehung zur Stille zu entwickeln. Sie als lebendige Energie zu begreifen. Leichter, länger, lieber sitzen zu können. Atem- und Meditationsübungen einzuüben, um zu lernen, die Sinneseindrücke und Gedanken vor dem Hintergrund der zeitlosen, lebendigen Stille wahrzunehmen.

4. Die ersten beiden Sutras von Patanjali immer tiefer zu verstehen. Erkenntnisse aus der Yoga Philosophie für das eigene Leben heute zu gewinnen. Das eigene freie Denken entwickeln.

Wie sieht eine Yoga Sitzung aus?
Sie beginnt und endet mit einigen Minuten Stille. Der Stille folgen einige Yoga Gedanken. Dies auch um Zuhören zu üben und das eigene Gedankengewirr einmal abzuschalten. Oft folgt der Sonnengruß als dynamisches Anfangsritual. Danach werden Bewegungsfolgen so genau angesagt, dass man sie mit geschlossenen Augen ausführen kann. Dies ermöglicht einen friedlichen Blick auf sich selbst. Auf diese Weise wird eine Asana (Haltung) auf- und wieder abgebaut. Es folgt eine tiefe Entspannung.

Die Haltungen werden weder benannt, noch vorgemacht – damit sie nur von innen her erfahren werden können, ohne Vergleich oder Norm - was tiefe Ruhe in den Geist bringt. Atemübungen und Momente der Stille kommen von Anfang an zwischen den Bewegungen vor. Nach jedem Kurs gibt es Tee und die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Wer will kann reden, wer in der Stille bleiben will, kann das tun. Niemand wird angesprochen.

1. Yoga für alle

2. Yogalehrende

Angelika Dönhoff

1977 Beginn der Yoga Praxis (S. Rajagopalan, Howard Kent)
1982 Beginn eigener Yoga Kurse und Seminare
1987 Entwicklung von speziellen „Ultra Sanft“ Seminaren für Multiple Sklerose Betroffene
1990 Seminarorganisation und Übersetzung für S. Rajagopalan
1994 Gründung des Vereins Innenreise zur Förderung von Yoga und gemeinschaftlichen Aktivitäten
1998 Gründung der Fingerhut Akademie Crottorf

Michael Stein

1987 Beginn der Yoga Praxis (S. Rajagopalan)
1992 Beginn eigener Yoga Kurse und Seminare.
Assistenz bei Innenreise Yoga Seminaren für MS Betroffene.
1998 Aufbau und Koordination der Fingerhut Akademie.
Yoga Einzelunterricht, Gruppenstunden und Seminare
2002 Gründung SIMPLE MOVEMENTS in Köln und Bonn
Yoga Unterricht für Campussport Uni Köln
Deutsche Sporthochschule Köln, Deutsche Welle Köln.
Seminare in Schottland und Köln

Claudia Bucher

1986 Beginn der Yoga Praxis. (F. Euler, S. Rajagopalan)
1997 Beginn eigener Yoga Kurse und Seminare in der Familienbildungsstätte, Volkshochschule und AOK
Offene Kurse Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene
Kurse f. Schwangere und für Menschen mit Essproblemen